Rom, die ewige Stadt

Mehrere Reisen nach Italien haben dieses Land zu einem unserer absoluten Lieblingsländer gemacht.
Nach Rom reisten wir mit dem Flugzeug an. Eine halbe Stunde Taxifahrt später stehen wir mitten drin in der ewigen Stadt. Unser Hotel, das Trevi Palace Luxury Inn, befindet sich direkt visavie des Trevibrunnens.
Unser Zimmer ist einmalig, es liegt in der oberen Etage ist doppelstöckig und hat eine wunderschöne Dachterrasse von der aus wir von hoch oben in eine kleine italienische Seitenstraße blicken, inklusive vieler verschiedener Gerüche aus Küchen, von knatternden Mopeds und ja, eben dem Geruch Rom’s.
Wir rennen fast schon runter auf den völlig überfüllten Platz vor dem Trevibrunnen, so freuen wir uns auf das Dolce Vita. Stolpern durch die Menschen, riechen Pizza, Eis, Wein.
Wir legen alle Wege zu Fuß zurück, brauchen keine Verkehrsmittel. Laufen an Designerboutiquen vorbei, entdecken alte Gebäude und springen wieder und wieder um Haaresbreite den rasenden Vespas „von der Schüppe“.
Besonders beeindruckt uns das Panteon, das zwischen 125 n. Chr. bis 128 n. Chr. fertiggestellt wurde. Gemessen am Innendurchmesser hat die größte Kuppel der Welt und gilt allgemein als eines der am besten erhaltenen Bauwerke der römischen Antike. Die Kuppel besitzt einen Durchmesser von etwa 43,45m. Am Scheitelpunkt befindet sich eine kreisrunde Öffnung von neun Metern Durchmesser. Der hierdurch einfallende Lichtstrahl ist atemberaubend schön und lässt uns lange im Inneren verweilen.
Ein archtektonisches Highlight jagt hier das nächste. Nach einem weiteren längeren Fußmarsch erreichen wir die Engelsburg, die auch schon in den Jahren 135 – 139 n.Chr. erbaut wurde. Unvorstellbar, wie die Menschen damals dazu in der Lage gewesen waren.
Von der Engelsburg aus ist es nur noch ein kurzer Spaziergang bis in den Vatikan. Den Petersdom sehen wir schon von weitem er hat ja auch eine Höhe von 137m.
Auf dem Petersplatz versammeln sich langsam immer mehr und mehr Menschen.
Plötzlich sind wir von einigen tausend Schaulustigen eingekreist, es wir immer enger und es ist richtig heiß, die Sonne brennt zur Mittagszeit mit all ihrer Kraft auf uns nieder.
Eigentlich wollen wir den Platz jetzt verlassen, doch etwas scheint vor sich zu gehen.
Dann öffnet sich ein seitliches Fenster des Petersdoms und Pabst Franziskus begrüßt die Massen.
Die Menschen jubeln ihm zu und er spricht das Angelusgebet und segnet uns.
Wir sind keine besonders gläubige Menschen, aber dieser Ereignis beschert uns doch eine Gänsehaut und ergreift uns.
In den nächsten Tagen entdecken wir noch viel mehr wunderbares in dieser wirklich italienischen Stadt. Essen abends auf unserer Dachterrasse oder sitzen draußen auf einem Platz und geniessen Pizza und Wein und könnten stundenlang das Treiben beobachten.
Wir haben uns in Rom verliebt und werden sicher wieder zurückkehren in diese uralte, wunderbare Stadt!